Piz Umbrail 3033m
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IMPRESSIONEN
 


Anfahrt 
Von Zernez, über den Ofenpass ins Val Müstair nach Sta. Maria.
Und von dort in Richtung Umbrailpass.
Mit dem Postauto wenn man im Abstieg vom Piz Umbrail zum Lai da Rims möchte.
Mit dem Auto wenn man vom nur eben mal schnell auf den Piz Umrail möchte und dann wieder zurück zum Pass Umbrail.
Oder man beginnt die Tour mit dem Aufstieg bereits ab Sta. Maria.

Auf dem Pass Umbrail ist die Grenze zu Italien/ Südtirol

Die Kreuzung im Dorf Sta. Maria zum Umbrailpass    
   
Die Schweizer Passhöhe - Station und nach ca.200 m   Die Italienische Passhöhe - Station
 

 

Es war super. Wir hatten einen Tollen Tag
Nicht für alle Hunderassen geeignet. Viel Geröll

Kondition Gut / Trittsicher
Erlebnis Super
Landschaft Schön / Steinig
Schwierigkeit T3 Mittelschwer
Strecke 13,.4 Km
Aufstieg 509 m
Abstieg 1606 m
Dauer 5:26 h
Niedrigster Punk 1400 m
Höchster Punk 2986 m
   




Detaillierte Wegbeschreibung 

In den Sommermonaten fährt ein Postauto von Sta. Maria hinauf zum Umbrailpass. Von da ist der Höhenunterschied zum Gipfel nur noch 500m

Der Piz Umbrail (3.033 m) befindet sich am Übergang zwischen den Bergipfeln des Val Müstair und der Ortlergruppe.
Direkt am Berghaus auf dem Pass Umbrail auf 2505 m Höhe startet der Pfad auf den Piz Umbrail.
Weiß/Rot/Weiß und auf italienischer Seite Weiß/Grün/Rot markiert gewinnt man immer weiter an Höhe.
Kurz oberhalb des Berghauses befindet sich ein kleiner Aussichtspunkt mit einer Panoramakarte. Gemächlich zieht sich der Pfad, vorbei an alten Stellungen aus dem ersten Weltkrieg, den Berg hinauf.

 
     

 

Kurz darauf stößt man auf eine Geröllflanke,
Nach der Geröllfläche geht es steil nach oben zu den Felsen.



Bereits auf 2.900 m bietet sich ein herrlicher Blick auf den Pass Umbrail und das Stilfser Joch.( Stevio )



Noch eine kurze Kletterpartie und der Gipfel des Piz Umbrail auf 3.033 m ist erreicht.

Gipfelblick nach Osten
 

Bei klarem Wetter ist der Ausblick zur Berninagruppe, in die Silvretta, in die Ötztaler Alpen und zum Ortlermassiv von atemberaubender Schönheit.

Blick zum Bernina
Blick zur Ortlergrupe
Rückblick auf den Piz Umbrail, im Hintergrund die Ötztaler Alpen mit der Weisskugel

Blick richtung Ortler   Blick nach Osten
zum Ortler  
     

Der Abstieg ist markiert: Lai da Rims 1 ¼ Std., Sta. Maria 3 ½ Std.

Die Trasse führt über eine Hochfläche, dann steil auf einem Geröllweg bergab.

Nach wenigen Kehren wird der Weg bequemer und führt durch eine Senke, an einigen Stellen etwas steiler, bergab.

 
 

Dann kommt der Lai da Rims in Sicht, der mit seinem wunderschönen Farbspiel den Wanderern seine Aufwartung macht.



An der rechten Uferseite führt der Pfad am See vorbei. Am Wegweiser Lai da Rims auf 2.396 m bietet es sich an eine Rast einzulegen.
Weiter geht es nun immer in Richtung Sta. Maria. Auf eine Felswand zu, dann führt der Pfad in Serpentinen bergab zu einem Bachlauf.

Weiter im Tal ist links ein Wasserfall zu sehen, unterhalb des Wasserfalls den Bachlauf queren.
Durch Latschenkiefernwald weiter bergab. Der Wegweiser Tschuccai auf 1950 m ist erreicht.

Auf breitem Schotterweg bergab, immer wenn es möglich ist, lassen sich die weiten Kurven des Forstweges auf direkten Pfaden abkürzen.
Nach der Bushaltestelle Bra da Vau rechts über eine Brücke ins Val da Vau. Das Gelände der gleichnamigen Alm wird durch ein Tor verlassen. Parallel zum Bach weiter abwärts ins Tal.

Nach Sta. Maria geradeaus bergab auf der geschotterten Straße. Immer wieder Wegweiser mit dem Hinweis nach Sta. Maria, kurz vor der Staatsstraße führt nach rechts ein Weg, diesem folgen und an den ersten Häusern nach links, über die Böschung zur Straße nach links zur Schule, oder nach rechts in den Ort – eine Bushaltestelle findet man an beiden Endpunkten.


Wegkennzeichen
Weiß-Grün-Weiß und Weiß-Rot-Weiß

Wegpunkte
Postautohaltestelle Umbrail, Piz Umbrail, Lai da Rims, Aua da Rims, Tschuccai, Postautohaltestelle Sta. Maria scoula. (Parkplätze in Sta. Maria bei der Kirche und gegenüber auf dem grossen Parkplatz)

Ausrüstung 
Für den langen Abstieg ev. Teleskopstöcke mitnehmen.
Unterwegs keine Einkehrmöglichkeit, ausreichend Getränke und Verpflegung im Rucksack mitführen, sowie Allwetterkleidung.

Sicherheitshinweise 
Nur bei gutem Wetter gehen. Etwas Trittsicherheit beim Auf- und Abstieg vom Piz Umbrail ist nötig. Für den langen Abstieg ev. Teleskopstöcke mitnehmen. Wie gesehen: Zum Teil reichlich Geröll. Könnte evt. Rutschig werden.
Manchmal gibt es Mutterkühe auf der Passhöhe, dh. Hunde an die Leine nehmen. Ansonsten ist es auch für den Hund eine gelungene Tour

Tipp :
Genießen Sie die Pause am Lai da Rims, einem Dolinensee. Baden ist nur etwas für ganz hartgesottene Wanderer, da das Wasser selbst im Hochsommer selten wärmer als 14 Grad wird.
Mit einem Durchmesser von 450 Metern ist er der größte Bergsee im Kanton Graubünden, zudem weist er eine Tiefe von bis zu 22 Meter auf.  

Lai da Rims

Eigenschaften 
Streckentour, aussichtsreich, kulturell / historisch
geologische & botanische Highlights

Unterkünfte
Hotel Schweizerhof Sta. Maria (Hundehotel) Hotel auch für den Hund! Mit Hundekursen. Hunde Wochen!
Hotel Crusch Alba, Sta. Maria (direkt bei der Bushaltestelle)
Campingplatz Sta. Maria
Zimmer auf Bauernhof/Schlafen im Stroh

www.val-muestair.ch

Postanschrift:


Telefon:
Email:
Gäste-Information Val Müstair
Chasa Cumünala
CH-7532 Tschierv
+41 (0)81 858 58 58

Erläuterung zum Umrailpass
Auf dem Pass Umbrail ist die Grenze zu Italien/ Südtirol

Der Umbrail Pass liegt im östlichsten Zipfel der Schweiz, und stellt im eigentlichen Sinne eine Zufahrt der Schweiz zum Stilfser Joch dar.
Die Passtrasse beginnt in Santa Maria auf 1.375m Höhe im Val Müstair. Vom Ofen Pass kommend, zweigt die Strasse mitten im Ort rechts ab. Die Abzweigung liegt sehr eng zwischen zwei Gebäuden und kann leicht übersehen werden. Kurz nach dem Ortsausgang von Santa Maria beginnt die Strasse dann einspurig, relativ schmal mit vielen Kurven und Serpentinen zu steigen.
Nach mehreren sehr engen Serpentinen wird die Schweizer Zollstation auf 2.501m zeitgleich mit der Passhöhe erreicht.
Hier befinden sich neben der schweizer Grenzstation, die so gut wie nie besetzt ist, noch eine kleine Restauration.
Kurz nach der Passhöhe, mündet die Strasse dann in die Stilfser Joch Strasse ein, die von Bormio her hoch kommt.
Drei Gebäude und ein Schlagbaum markieren die italienische Grenze.
Hier kann es schon mal passieen, dass ein Grenzer die Papiere sehen will.

Rechts ab geht es hinunter nach Bormio im Veltlin, Italien.
Biegt man links ab, dann wird nach wenigen Kilometern die Stilfser Joch Passhöhe erreicht.
Das Stilfser Joch (italienisch Passo dello Stelvio) ist mit 2757 m der höchste Gebirgspass in Italien und nach dem Col de l’Iseran der zweithöchste asphaltierte Gebirgspass der Alpen.

Das Stilfser Joch verbindet Bormio im Veltlin, Italien, mit Prad im Vinschgau, Südtirol. Auf der Westseite mündet auf 2503 m die über den Umbrailpass kommende Straße von Santa Maria ein.

Die Passstraße ist durchgängig asphaltiert und in der Regel zwischen Ende Mai und November für den Verkehr geöffnet.
Die Westrampe von Bormio wird meist etwas früher für den Verkehr geöffnet. Während dieser kurzen Öffnungszeit herrscht auf dieser Straße starkes Verkehrsaufkommen, vor allem durch Tourismus- und Freizeitfahrten. So versammeln sich bei dem „Internationalen Treffen“ in der ersten Juliwoche jedes Jahr dort hunderte Motorradfahrer.

Das Gebiet um den Pass bildet seit 1935 den Nationalpark Stilfser Joch.


Letztes Update: 24.04.2014 19:06 Count: 2987 Copyright © 2004-2014 Daniela Walser